Kuratorin für Kommunikation
Ich trete zurück, damit das Werk leuchten kann.
Ich füge nichts hinzu. Ich sortiere, ordne an, finde den roten Faden, manchmal lege ich auch ein Archiv an.
Was schon da ist, bringe ich in Form. Was übersehen wird, mache ich sichtbar.
Ich arbeite mit Menschen, die so tief in ihrer Arbeit stecken, dass für den eigenen Außenauftritt keine Energie mehr bleibt. Menschen, die wissen, was sie tun und warum, aber nicht immer, wie sie das nach außen tragen können. Meine Aufgabe ist es, ihnen ihre Stimme zurückzugeben: so, dass es am Ende nach ihnen klingt und nicht nach mir.
Das tue ich als Moderatorin auf Podien und Tagungen; als persönliche Archivarin und Narrativ-Entwicklerin im Hintergrund; als Community Managerin für gesellschaftlich engagierte Projekte; als Texterin für Websites, Social Media und LinkedIn.
Einen einzelnen Baustein oder das ganze Paket, je nachdem, was gebraucht wird. Besonders liegt mir dabei die Arbeit mit Menschen am Herzen, die gesellschaftlich etwas bewegen wollen und dabei weniger Bühne bekommen, als sie verdienen.
Ich habe Germanistik studiert, weil Sprache mich schon immer mehr interessiert hat als alles andere: wie sie funktioniert, was sie trägt, was sie verschweigt.
Nach meinem Studium habe ich an der Universität Potsdam gearbeitet, danach den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Heute arbeite ich freiberuflich als Stimmgeberin und Kuratorin für Kommunikation und unterrichte als Quereinsteigerin an einem Berliner Gymnasium.
Zwei Welten, die mehr gemeinsam haben, als es scheint: In beiden geht es darum, Menschen dabei zu helfen, das zu formulieren, was sie eigentlich schon wissen. Den Gedanken, der noch keine Form hat. Die Haltung, die noch keinen Satz gefunden hat.
Ich moderiere Podiumsdiskussionen, Tagungen und Lesungen. Ich entwickle Narrative und Außenauftritte; lege persönliche Archive an, schreibe Website- und Social-Media-Texte, begleite Projekte vom ersten Gespräch bis zur fertigen Seite. Ich arbeite als Community Managerin für gesellschaftlich engagierte Initiativen, übernehme Öffentlichkeitsarbeit.
Was mich antreibt: die Überzeugung, dass viele Menschen und Projekte weniger Sichtbarkeit haben, als sie verdienen. Nicht, weil ihre Arbeit nicht gut genug wäre, sondern weil ihnen die Zeit, die Energie oder die Worte fehlen, sie nach außen zu tragen.
Genau da setze ich an.

